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Ellipsoidal geformte Röntgen-Monokapillaren gehören zu den abbildenden optischen Systemen mit einmaliger Totalreflexion. Daher wird die Größe des Brennflecks nicht nur durch die Herstellungsgenauigkeit der abbildenden Optik (z. B. Winkel-Tangenten-Fehler (Slope-Error), „Geradheit“ und weitere) bestimmt sondern auch durch die Form der Quelle selbst.

Die Hauptparameter des Ellipsoids wie die große und die kleine Halbachse müssen für den jeweiligen konkreten Anwendungsfall optimiert werden. Für die Fokussierung kann nur ein Teil des gesamten Ellipsoids verwendet werden. Dieser ist durch die Forderung bestimmt, dass der Reflexionswinkel kleiner als der Grenzwinkel der Totalreflexion bleiben muss.

Für eine Bildvergrößerung liegt dieser Teil zwischen dem ersten Brennpunkt, wo sich die Quelle befindet, und dem maximalen Durchmesser des Ellipsoids. Andererseits wird für eine Bildverkleinerung der Teil des Ellipsoids hinter dem maximalen Durchmesser zur Reflektion verwendet.

 

 

Spezifikationen

Elliptische Monokapillare für µXRD, µXRF und Synchrotronstrahlung

 

 

Abstand Quelle - Brennpunkt 2a [mm] 250 ... 15000
Abstand Quelle - Eingang f1 [mm] > 10
Abstand Ausgang - Brennpunkt f2 [mm] > 1
maximaler Durchmesser (2b) dmax [µm] 50 ... 3000
Eingangsdurchmesser D1 [µm] 50 ... 2000
Ausgangsdurchmesser D2 [µm] 50 ... 2000
Länge L [mm] > 20
Energiebereich [keV] XUV ... 30
optimale Quellengröße [µm] <
Brennfleckdurchmesser [µm] > 10
Gehäusedurchmesser DGehäuse [mm] > 7
Intensitätsgewinn > 50
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