Betarückstreu-Messverfahren

Betarückstreu-Messmethode gemäß der Norm DIN EN ISO 3543, ASTM B567a.

Prinzipielle Darstellung der Betarückstreu-Messmethode.
Prinzipielle Darstellung der Betarückstreu-Messmethode.

Funktionsprinzip

Eine Isotopenquelle sendet Betastrahlen (Elektronen) aus. Diese dringen in die Oberfläche des beschichteten Werkstücks ein und treten in Wechselwirkung mit den Atomen des Schicht- und des Grundwerkstoffes. Für die Messung wird die Anzahl der rückgestreuten Elektronen mit einer Geiger-Müller-Zählröhre erfasst werden. Die Schichtdicke lässt sich mit diesem Verfahren bestimmen, wenn sich die Ordnungszahlen Z des Schicht- und des Grundwerkstoffes um mindestens 5 unterscheiden.

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