Antifouling-Beschichtungen auf maritimen Strukturen

Die durch Biofouling entstehenden Kosten im maritimen Bereich sind so hoch, dass sich selbst teure Präventions-Technologien schnell bezahlt machen: Einige Quellen beziffern z. B. die Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch von Schiffen allein mit 40 %. Bewuchsschutzsysteme – sogenannte Antifouling-Beschichtungen – können die Betriebskosten an vielen Stellen deutlich reduzieren, einschließlich der Ausfallzeiten im Trockendock. Um die Qualität solcher Beschichtungen (mit einem breiten Spektrum an Materialien und Dicken) zu überprüfen, werden Hightech-Messgeräte benötigt.

Maritime Strukturen – wie Schiffe, Off-Shore-Plattformen oder Pfeiler – die dauerhaft mit Wasser in Berührung kommen, werden durch Bewuchs mit Meeresorganismen wie Bakterien, Algen und Muscheln beschädigt. Die Leistungsfähigkeit dieser Strukturen nimmt ab, da sich das Gesamtgewicht erhöht, der Widerstand im Wasser zunimmt und korrosive Prozesse unterstützt werden. Früher war die Lösung dafür einfach: Die Farbe der Wahl enthielt hochwirksames Tributylzinn (TBT), welches den Bewuchs durch die genannten Organismen verhinderte. Aber aufgrund der toxischen Wirkung auf das marine Leben wurde es 2003 von der IMO (International Maritime Organization) verboten. Daraufhin kam eine Vielzahl von Alternativen auf den Markt, die jeweils unterschiedliche Ansätze zur Problemlösung verfolgen.

Mehrlagige Antifouling-Beschichtungssysteme sind ge­meinhin relativ dick, manchmal sogar mehr als 1 mm. Tatsächlich ist das Prinzip hinter einigen Antifouling-Farben die Ablösung, also die kontrollierte und permanente Abgabe von Material im Laufe der Zeit: Beschichtungen dieser Art können nicht beliebig dünn sein! Andere sind teilweise löslich, wieder andere selbst-polierend. Da es keinen "Königsweg" für alle potenziellen Biofouling-Szenarien mehr gibt, müssen marine Dienstleister und Trockendocks in der Lage sein, eine breite Palette von Beschichtungsarten sowohl auf magnetischem und als auch auf nicht magnetischem Grundmaterial zu über­wachen – ohne ständigen Wechsel des Messsystems.

Für solche Messaufgaben hat Fischer die Sonde FD13H entwickelt, welche durch einen besonders robusten Hartmetall-Sondenpol eine deutlich längere Lebensdauer erreicht. Eingesetzt mit den mobilen DUALSCOPE® FMP Handgeräten wird das Grund­material automatisch erkannt und das richtige Mess­prinzip ausgewählt. Das vereinfacht die Überprüfung von Antifouling-Beschichtungen erheblich, da Sonde und Messgerät für die Messung der Vielzahl von verschie­denen Beschichtungsmaterialien auf unterschiedlichen Grundmaterialien geeignet sind, wie sie in der Regel an maritimen Strukturen vorkommen.

Um typische Antifouling-Beschichtungen auf verschiedenen Grundmaterialien zu messen, bietet Fischer die Sonde FD13H zusammen mit den DUALSCOPE® FMP Messgeräten, welche eine Viel­zahl von nicht leitenden Beschichtungen auf magne­tischem und nicht magnetischem Grundmaterial wie Stahl oder Aluminium messen können. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Ihren lokalen Fischer-Vertreter.

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