Jump to the content of the page

Messung von Lackschichten auf rauen Oberflächen

Schichtdickenmessung von Lack auf rauen Oberflächen | Helmut Fischer

Unregelmäßige Oberflächenstrukturen – die sogenannte „Rauheit“ – wie sie z. B. bei Gusseisen oder sandgestrahlten Stahloberflächen vorkommen, erschweren die Schichtdickenmessung der darüber liegenden Lackschicht. Durch die Unebenheit des Grundwerkstoffes kommt es zu großen Schwan­kungen der Messwerte. Dies führt zu Unsicherheiten bei der Interpretation der Messergebnisse und erschwert die Überwachung des Lackierprozesses.

Zweipolige Sonden zur Minimierung des Einflusses von Oberflächenrauheit

Die Oberflächenrauheit beeinflusst immer die darüber liegende Lackschicht. Eine quantitative Aussage über den Grad der Beeinflussung ist jedoch schwierig, da diese von mehreren Parametern, wie z. B. der Rauigkeitsstruktur und der Schichtdicke abhängt. Misst man mit einer einpoligen Sonde, ergibt die Messung auf einer Rauigkeitsspitze oder im Tal unterschiedliche Messwerte, bei tatsächlich gleicher Schichtdicke. Die Feldlinien des Sonden-Magnetfelds werden dabei unterschiedlich von Tal und Spitze beeinflusst.

Bei Zweipolsonden wird dieser Effekt und somit der Einfluss der Rauheit deutlich minimiert und die Anzahl der nötigen Messungen zur Absicherung von Mittelwert und Standardabweichung kann reduziert werden.

Die Lösung von Helmut Fischer zur Lackschichtdickenmessung auf rauen Oberflächen

Die Zweipolsonde V7FKB4 in Kombination mit einem Handmessgerät der FMP-Familie oder dem Tischgerät FISCHERSCOPE® MMS® PC2 (Modul PERMASCOPE) wurde speziell für die präzise Messung von Lackschichten auf rauen Oberflächen entwickelt. Gegenüber einpoligen Sonden werden deutlich geringere Streuungen und sehr gute Wiederholpräzisionen erreicht, wie Tabelle 1 darlegt.

Die Richtigkeit der Messung hängt vor allem von einer sorgfältigen Kalibrierung ab. Mit der V7FKB4 reduziert sich der Kalibrieraufwand auf Originalteilen deutlich, da zur Absicherung der Messwerte weniger Messungen notwendig sind.

Vergleich der Ergebnisse: einpolige Sonde und zweipolige Sonde auf glatten und rauen Oberflächen

Vergleichsmessung mit einpoliger Standardsonde und der zwei-poligen Sonde V7FKB4 auf glatter und rauer Oberfläche.
 
Standardsonde
einpolig
 
Sonde V7FKB4
zweipolig



Messwert-Nummer

Probe 1
glatt

Probe 2
rau

Probe 1
glatt

Probe 2
rau

1

126,4

241,6

125,8

237,2

2

125,2

263,0

125,6

245,4

3

125,7

232,6

125,2

248,7

4

125,3

250,3

126,2

241,6

5

126,2

252,3

126,0

252,4

6

125,5

244,3

125,6

251,3

Mittelwert (µm)

125,71

247,35

125,71

246,11

Standardabweichung (µm)

0,47

10,38

0,36

5,90

Variationskoeffizient (%)

0,37

4,20

0,28

2,40
FMP10 bis FMP40
ProdukteFMP10 bis FMP40FMP10 bis FMP40
FISCHERSCOPE MMS PC2
ProdukteFISCHERSCOPE MMS PC2FISCHERSCOPE MMS PC2
Sonden
ProdukteSondenSonden

Ihr Messgerät für die Messung von Lackschichten auf rauen Oberflächen

Wenn Lackschichten auf rauen Oberflächen präzise gemessen werden sollen, dann ist die magnetinduktive Zweipolsonde V7FKB4 mit einem Handgerät der FMP-Familie oder dem FISCHERSCOPE® MMS® PC2 die ideale Kombination. Die Ausbreitung der Feldlinien von Pol zu Pol minimiert die rauheitsbedingte Streuung der Messwerte und ermöglicht die für Helmut Fischer typische Präzision und Richtigkeit. Gerne steht Ihnen Ihr Ansprechpartner von Helmut Fischer für weitere Informationen zur Verfügung.

Jump to the top of the page